Kanzlei Dr. Bahr
Navigation
Kategorie: Onlinerecht

BVerfG: Verfassungsbeschwerde gegen Volkszählung 2011 zurückgewiesen

Das BVerfG <link http: www.bverfg.de entscheidungen rk20100921_1bvr186510.html _blank external-link-new-window>(Beschl v. 21.09.2010 - Az.: 1 BvR 1865/10) hat die Verfassungsbeschwerde gegen die Volkszählung 2011 (sog. Zensusgesetz 2011) verworfen. 

Inhaltlich haben sich die höchsten deutschen Richter nicht mit dem Zensusgesetz 2011 näher beschäftigt, sondern die Verfassungsbeschwerde bereits aus formalen Gründen zurückgewiesen.

In dem Rechtsmittel seien die verfassungswidrigen Normen nicht näher genannt, sondern vielmehr das gesamte Gesetz als verfassungswidrig bezeichnet worden. Dies reiche nicht den formalen Anforderungen an eine Verfassungsbeschwerde aus. Vielmehr müsse der jeweils angegriffene Hoheitsakt so konkret und bestimmt wie möglich benannt werden.

Auch fehle es an einer Substantiierung der behaupteten Grundrechtsverletzungen:

"Die Beschwerdeführer legen weder dar, welches Gewicht diesen Eingriffen im Einzelnen zukommt noch im Hinblick auf welche Wirkungen diese den Anforderungen der Rechtsprechung oder dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz nicht genügen sollen. Damit lässt sich auf der Grundlage der Beschwerdebegründung die Möglichkeit einer Grundrechtsverletzung nicht hinreichend erkennen."

Der Original-Wortlaut der Verfassungsbeschwerde findet sich hier <link http: www.die-rechtsanwaelte.eu wer-wir-sind dworschak dokumente vb_zensus.pdf _blank external-link-new-window>zum Download.

Rechts-News durch­suchen

17. Februar 2026
Löscht ein Unternehmen Daten vor vollständiger DSGVO-Auskunft, verstößt es gegen die DSGVO und riskiert eine Verwarnung oder ein Bußgeld.
ganzen Text lesen
11. Februar 2026
WhatsApp darf den EDSA-Beschluss (Europäischer Datenschutzausschuss) direkt anfechten.
ganzen Text lesen
09. Februar 2026
Meta muss wegen rechtswidriger Datenerfassung über seine Business Tools Schadensersatz zahlen und die Datennutzung umfassend einstellen.
ganzen Text lesen
05. Februar 2026
Meta muss Nutzern wegen DSGVO-Verstoß durch seine Business-Tools je 1500 ,- EUR DSGVO-Schadensersatz zahlen und die Datenverarbeitung stoppen.
ganzen Text lesen

Rechts-News durchsuchen